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Der besondere Tipp: Ein Zimmer in Sarajevo Ein Theaterstück von Mirza Hodel
Kleist in Thun Weitere Termine im Mai und Juni 2012 Vor langer Zeit hat es einen leicht weltfremden Herrn aus dem Norden an den Thuner See verschlagen. Er lässt sich von einem reizenden Bernermeitschi bewirten, liebt die Landschaft, und ihm schweben Dinge vor wie: eine wackere Tat, ein Kind und ein schönes Gedicht. Sein Name: Kleist.Hundert Jahre später schreibt Robert Walser über ihn eine kurze, ironisch-einfühlsame Erzählung. Darin beschreibt er den jungen Dichter als verträumt, schrullig und etwas überkandidelt. Figuren, die ausfransen liegen Walser und verspottet er auch hie und da den Dichterkollegen mit flapsig-frechen Sprüchen, so nähert er sich ihm gleichzeitig mit seiner ganzen helvetischen Melancholie. In der CoalMine Coffee&Bar in Winterthur Peter Kurzeck »Vorabend« Einführung; Raffael Keller »Vergangen die Zeit. Und bleibt vergangen.« Ein Glück, dass es einen Autor wie Peter Kurzeck gibt, der den Flickenteppich der Zeit wieder ausbreitet, bis in die hintersten Winkel der Welt. In Kurzecks jüngstem Roman Vorabend heissen sie Stauten berg und Lollar in Oberhessen. Dort kehren die Männer abends müd heim von der Schicht im Hüttenwerk, während die Igel unterwegs zum Waldrand auf immer mehr Hindernisse stossen: neue Schwimmbäder, Einfamilienhäuser, Supermärkte, Autobahnzubringer. Kurzecks mitreissende Erzählströme kennen keine Hierarchien. Der Alltag der Tiere erhält ebenso seinen Raum wie jener der Menschen, aufgefächert in tausend Geschichten, die ein Bild von Deutschland in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg geben, wie es authentischer kaum vorstellbar ist. Vorabend ist der fünfte Teil der auf zwölf Bände angelegten autobiographischen Chronik Das alte Jahrhundert. Der Vergleich mit Marcel Proust liegt auf der Hand, doch anders als Proust scheut sich Kurzeck nicht, jeden sprachlichen Ballast abzuwerfen, was seiner Prosa eine unvergleichliche musikalische Leuchtkraft verleiht. Peter Kurzeck, 1943 in Böhmen geboren, wuchs als Flüchtlingskind in Staufenberg bei Giessen auf. Heute lebt er in Frankfurt am Main und Uzès (Südfrankreich). Sein Werk wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Robert-Gernhardt-Preis. am Montag 21. Mai um 20 Uhr |
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Schreibwettbewerb Literaturhaus Zürich Gesucht im Jahr 2012: |
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Wer Interesse hat, auf seine literarischen Texte ein Feedback zu erhalten, hat dazu monatlich Gelegenheit, jeweils Donnerstag abends in der EB Zürich, Riesbachstrasse 11, jeweils von 18 bis 21 Uhr im Atelier »Schreiben für Publikum: Feedback zu literarischen Texten», Werkschau mit Lesungen Beschreibung des Ateliers. |
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Die Studer/Ganz-Stiftung prämiert ein unveröffentlichtes Prosadebüt: Genaue Bedingungen sind Die Lesung mit Melinda Nadj Abonji vom 7.2. 2012 kann im Rahmen des SLZ an der KME kann nachgehört werden. Bitte dazu den Link anklicken - und Einführung, Lesung, Diskussion mit Melinda Nadj Abonji aktivieren. Zum Rückblick auf das Lesefest vom 6.11. 2010 Plakat mit Namen der Lesenden |
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Publikationen von ehemaligen Lehrgangsteilnehmenden: Von Eric Breitinger liegt ein facettenreiches neues Buch vor: Ende Juli 2011 sind zwei neue Bücher »Die Finten der Liebe«. Prosa im Zytglogge-Verlag Bern sowie ein Gedichtband »Genau, so sag es, genau so, sag es«. Gedichte im Wolfbach-Verlag Zürich Von Ruth Loosli liegt ein Erzählband mit leichten, witzigen, nachdenklichen und abgründigen Geschichten vor: |
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