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"Wer sich schreibend verändert,
ist Schriftsteller."
www.weiterimtext.ch

Bildungsgang literarisches Schreiben • Textberatung •
Literarische Projekte - Kreatives Schreiben
• Moderationen

Einladung zum
9. Internationalen Lyrikfestival in Basel

über das Wochenende vom 27. bis 29. Januar 2012
mit einem vielfältigen Angebot an Lesungen, Performances und Gesprächen
Das Programm zum Download


Im Rahmen des SLZ der KME

ist am 7. Februar 2012 von 12.40 bis 13.30 Uhr
eine Lesung mit Melinda Nadj Anbonji

in der Aula des BIZE (Mühlebachstr. 112 im Seefeld).

Interessierte sind herzlich eingeladen.
Flyer mit mehr Infos zum Download.


In der CoalMine Coffee&Bar in Winterthur
lesen, eingeladen von der Literarischen Vereinigung Winterthur

am Montag, 12. März 2012 / 20 Uhr
Zsuzsa Bànk: Die hellen Tage
Einführung: Evelyn Schertler Kaufmann

Was ist dem Menschen zumutbar? Wie bestimmt die Kindheit unseren Lebensweg? Seri erlebt helle Tage im Garten ihrer Freundin Aja, die mit ihrer Mutter in einer Baracke am Rand der Provinzstadt wohnt. Ihre scheinbar heile Welt in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zeigt filigrane Risse und verrät Sehnsuchtsflecken: Seris Vater starb, und Ajas Trapezkünstlervater kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, als dieser an einem Frühlingstag in ein fremdes Auto stieg und verschwand.
Es sind die Mütter, die durch die Strömungen und Untiefen dieser Kindheiten lotsen. Sie verhelfen zur Überwindung der Verlustangst und in die Lebensmitte. Als Seri, Karl und Aja als Studenten nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien - und zur Zerreissprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.


Zsuzsa Bank, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt am Main. Ihr Debütroman »Der Schwimmer« wurde hochgelobt (aspekte-Literaturpreis, Deutscher Bücherpreis, Jürgen-Ponto-Preis, Mara-Cassens-Preis, Adelbert-von-Chamisso-Preis) und in mehrere Sprachen übersetzt.


am Montag, den 7. Mai 2012 um 20 Uhr
Peter Kurzeck »Vorabend«
Einführung; Raffael Keller

»Vergangen die Zeit. Und bleibt vergangen.«
Ein Glück, dass es einen Autor wie Peter Kurzeck gibt, der den Flickenteppich der Zeit wieder ausbreitet, bis in die hintersten Winkel der Welt. In Kurzecks jüngstem Roman Vorabend heissen sie Stauten berg und Lollar in Oberhessen. Dort kehren die Männer abends müd heim von der Schicht im Hüttenwerk, während die Igel unterwegs zum Waldrand auf immer mehr Hindernisse stossen: neue Schwimmbäder, Einfamilienhäuser, Supermärkte, Autobahnzubringer. Kurzecks mitreissende Erzählströme kennen keine Hierarchien. Der Alltag der Tiere erhält ebenso seinen Raum wie jener der Menschen, aufgefächert in tausend Geschichten, die ein Bild von Deutschland in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg geben, wie es authentischer kaum vorstellbar ist. Vorabend ist der fünfte Teil der auf zwölf Bände angelegten autobiographischen Chronik Das alte Jahrhundert. Der Vergleich mit Marcel Proust liegt auf der Hand, doch anders als Proust scheut sich Kurzeck nicht, jeden sprachlichen Ballast abzuwerfen, was seiner Prosa eine unvergleichliche musikalische Leuchtkraft verleiht.

Peter Kurzeck, 1943 in Böhmen geboren, wuchs als Flüchtlingskind in Staufenberg bei Giessen auf. Heute lebt er in Frankfurt am Main und Uzès (Südfrankreich). Sein Werk wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Robert-Gernhardt-Preis.


Nachrichten von ehemaligen Lehrgängen

Von Eric Breitinger liegt ein facettenreiches neues Buch vor:
Vertraute Fremdheit. Adoptierte erzählen
im Ch.Links-Verlag, Berlin 2011
Prospekt-Hinweise durch den Verlag

Ende Juli 2011 sind zwei neue Bücher
von Lisa Elsässer erschienen
:

»Die Finten der Liebe«. Prosa im Zytglogge-Verlag Bern
(siehe dazu den Klappentext von Werner Morlang)

sowie ein Gedichtband »Genau, so sag es, genau so, sag es«. Gedichte im Wolfbach-Verlag Zürich
(mit einem Vorwort von Norbert Hummel).

Von Ruth Loosli liegt ein Erzählband mit leichten, witzigen, nachdenklichen und abgründigen Geschichten vor:
Wila. Geschichten, Wolfbach-Verlag, 2011


Der Schreibwettbewerb des Literaturhauses
im Jahr 2011:

Literarische Beiträge zum Thema «Heimat»

Texte aller Art zum Thema «Heimat» sind gesucht.
«Heimat» ist mehr als die Gegend oder die Landschaft, das Dorf, die Stadt oder die Nation, der man sich verbunden fühlt. Das Heimatgefühl ist mit dem Klang der Muttersprache oder einem bestimmten Geruch verbunden. «Heimat» weist also über konkrete Orte. Zuweilen wird «Heimat» gegenüber der Fremde auch als der (noch) nicht reale Ort in einer Welt jenseits der Entfremdung verstanden.
«Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.» Franz Kafka


Interesse und Lust auf Feedbacks
zu den eigenen Texten?

Wer Interesse hat, auf seine literarischen Texte ein Feedback zu erhalten, hat dazu monatlich Gelegenheit, jeweils Donnerstag abends in der EB Zürich, Riesbachstrasse 11, jeweils von 18 bis 21 Uhr

im Atelier »Schreiben für Publikum: Feedback zu literarischen Texten»,
und zwar am 9.2., 15.3, 12.4., 10.5, 14.6., 12.7., 23.8. und am 13.9. 2012 in der Mediothek der KME (gleich neben dem Lernfoyer der EB).

Werkschau mit Lesungen
am Mittwoch, den 7. März ab 18 Uhr

Beschreibung des Ateliers.
Beratungen zu literarischen Projekten werden ebenfalls angeboten.

Zum Hineinhören Lesungen von der Werkschau am 13.11. 2010 - bitte hier einklicken

Zum Rückblick auf das Lesefest vom 6.11. 2010
Gehört werden können die Lesungen über einen Online-Server, und zwar auf www.mydrive.ch
Benutzer: lesefest@pmorf / Passwort: literarisch;

Plakat mit Namen der Lesenden
10 Jahre literarisches Schreiben an der EB Zürich: 40 Ehemalige und Aktive haben gelesen.



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