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"Wer sich schreibend verändert,
ist Schriftsteller."
www.weiterimtext.ch

Bildungsgang literarisches Schreiben • Textberatung •
Literarische Projekte - Kreatives Schreiben
Moderationen

Der besondere Tipp:

Ein Zimmer in Sarajevo

Ein Theaterstück von Mirza Hodel
in der KME Zürich -
am Freitag, den 13. April
und am Dienstag, den 17. April 2012
um 20 Uhr – Flyer zum Download

      

  

Kleist in Thun

Weitere Termine im Mai und Juni 2012
im Theater Stadelhofen siehe Link

Vor langer Zeit hat es einen leicht weltfremden Herrn aus dem Norden an den Thuner See verschlagen. Er lässt sich von einem “reizenden Bernermeitschi” bewirten, liebt die Landschaft, und ihm schweben Dinge vor wie: “eine wackere Tat, ein Kind und ein schönes Gedicht”. Sein Name: Kleist.Hundert Jahre später schreibt Robert Walser über ihn eine kurze, ironisch-einfühlsame Erzählung. Darin beschreibt er den jungen Dichter als verträumt, schrullig und etwas überkandidelt. Figuren, die ausfransen liegen Walser und verspottet er auch hie und da den Dichterkollegen mit flapsig-frechen Sprüchen, so nähert er sich ihm gleichzeitig mit seiner ganzen helvetischen Melancholie.
In dieser Inszenierung treten Kleist, Walser und gleich ganz Thun auf. Die Bühne ist Hörsaal, Schaubude, Schreibecke, Schmiede und Marktplatz zugleich. Mit poetischen Brechungen, Musik, Gepolter und Scherz, aber immer liebevoll versucht diese Nachstellung Kleist und Walser das Klassische, Allzuklassische zu nehmen und zerbrechliche Menschen in ihrer Kindlichkeit, ihrer Grösse und Verlorenheit in den Vordergrund zu rücken.

Link zur Site: http://teuwissen.ch/kleistinthun/


In der CoalMine Coffee&Bar in Winterthur
lesen, eingeladen von der Literarischen Vereinigung Winterthur

am Montag, den 7. Mai 2012 um 20 Uhr
Peter Kurzeck »Vorabend«
Einführung; Raffael Keller

»Vergangen die Zeit. Und bleibt vergangen.«
Ein Glück, dass es einen Autor wie Peter Kurzeck gibt, der den Flickenteppich der Zeit wieder ausbreitet, bis in die hintersten Winkel der Welt. In Kurzecks jüngstem Roman Vorabend heissen sie Stauten berg und Lollar in Oberhessen. Dort kehren die Männer abends müd heim von der Schicht im Hüttenwerk, während die Igel unterwegs zum Waldrand auf immer mehr Hindernisse stossen: neue Schwimmbäder, Einfamilienhäuser, Supermärkte, Autobahnzubringer. Kurzecks mitreissende Erzählströme kennen keine Hierarchien. Der Alltag der Tiere erhält ebenso seinen Raum wie jener der Menschen, aufgefächert in tausend Geschichten, die ein Bild von Deutschland in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg geben, wie es authentischer kaum vorstellbar ist. Vorabend ist der fünfte Teil der auf zwölf Bände angelegten autobiographischen Chronik Das alte Jahrhundert. Der Vergleich mit Marcel Proust liegt auf der Hand, doch anders als Proust scheut sich Kurzeck nicht, jeden sprachlichen Ballast abzuwerfen, was seiner Prosa eine unvergleichliche musikalische Leuchtkraft verleiht.

Peter Kurzeck, 1943 in Böhmen geboren, wuchs als Flüchtlingskind in Staufenberg bei Giessen auf. Heute lebt er in Frankfurt am Main und Uzès (Südfrankreich). Sein Werk wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Robert-Gernhardt-Preis.

am Montag • 21. Mai um 20 Uhr
David Wagner – «Vier Äpfel»
Eingeführt von Barbara Tribelhorn

Der Autor David Wagner beschreibt in seinem Roman eine kleine, grosse Welt: Ein Mann geht durch einen Supermarkt und reflektiert über sein Leben en gros und en détail. Gleichermassen skurril wie nachvollziehbar schiebt er seine Gedanken vor sich her, im Einkaufswagen. Die Umstände des Erzählers erhellen sich zwischen taktisch platzierten Konsumgütern in seinen Gedanken zu diesen. Im hyperrealen Neonlicht findet sich der Schwermut und die Leichtfüssigkeit und gehen nebeneinander durch die Gänge. Die Gedanken kreisen um die Frau, die ihn nach kurzer Ehe verlassen hat - und finden durch David Wagner Niederschlag in 144 prosaischen Miniaturen.

Der Berliner David Wagner, geboren 1971, stand mit seinem Roman Vier Äpfel auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Gegenwärtig macht er mit seinen Flaneursgeschichten Welche Farbe hat Berlin seiner Wohnstadt Aufwind, aus denen er ebenfalls Sequenzen lesen wird.

Schreibwettbewerb Literaturhaus Zürich

Gesucht im Jahr 2012:
Literarische Beiträge zum Thema «Familie»

Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ Lev Tolstoj, Anna Karenina

Ob glücklich oder unglücklich, im Jahr 2012 suchen wir Familiengeschichten: Erzählungen von Bluts- und Wahlverwandtschaften, Grosseltern und Enkeln, Brüdern und Schwestern, Angeheirateten, Verschwägerten, Geschiedenen und Wiedergefundenen, kurz von all jenen, denen wir im Leben – zu unserem Glück oder Pech – auf Gedeih und Verderben anvertraut sind. Thomas Mann brauchte für die «Buddenbrooks» über 1000 Seiten, Kaspar Schnetzler für den Zürcher Generationenroman «Das Gute» immerhin 626 Seiten – schicken Sie uns eine Familiensaga in 15‘000 Zeichen?

Genaue Bedingungen siehe auf der Website des Literaturhauses Zürich


Interesse und Lust auf Feedbacks
zu eigenen Texten?

Wer Interesse hat, auf seine literarischen Texte ein Feedback zu erhalten, hat dazu monatlich Gelegenheit, jeweils Donnerstag abends in der EB Zürich, Riesbachstrasse 11, jeweils von 18 bis 21 Uhr

im Atelier »Schreiben für Publikum: Feedback zu literarischen Texten»,
und zwar am 19.4., 10.5, 14.6., 12.7., 23.8. und am 13.9. 2012 in der Mediothek der KME (gleich neben dem Lernfoyer der EB).

Werkschau mit Lesungen
am Mittwoch, den 7. März ab 18 Uhr
Flyer zur Lesung und Lesungen zum Hören

Beschreibung des Ateliers.
Beratungen zu literarischen Projekten werden ebenfalls angeboten.

Die Studer/Ganz-Stiftung prämiert ein unveröffentlichtes Prosadebüt:

Genaue Bedingungen sind
auf dem PDF zum Download zu finden

Die Lesung mit Melinda Nadj Abonji vom 7.2. 2012

kann im Rahmen des SLZ an der KME kann nachgehört werden. Bitte dazu den Link anklicken - und Einführung, Lesung, Diskussion mit Melinda Nadj Abonji aktivieren.

Zum Rückblick auf das Lesefest vom 6.11. 2010
Gehört werden können die Lesungen über einen Online-Server, und zwar auf www.mydrive.ch
Benutzer: lesefest@pmorf / Passwort: literarisch;

Plakat mit Namen der Lesenden
10 Jahre literarisches Schreiben an der EB Zürich: 40 Ehemalige und Aktive haben gelesen.

Publikationen von ehemaligen Lehrgangsteilnehmenden:

Von Eric Breitinger liegt ein facettenreiches neues Buch vor:
Vertraute Fremdheit. Adoptierte erzählen
im Ch.Links-Verlag, Berlin 2011
Prospekt-Hinweise durch den Verlag

Ende Juli 2011 sind zwei neue Bücher
von Lisa Elsässer erschienen
:

»Die Finten der Liebe«. Prosa im Zytglogge-Verlag Bern
(siehe dazu den Klappentext von Werner Morlang)

sowie ein Gedichtband »Genau, so sag es, genau so, sag es«. Gedichte im Wolfbach-Verlag Zürich
(mit einem Vorwort von Norbert Hummel).

Von Ruth Loosli liegt ein Erzählband mit leichten, witzigen, nachdenklichen und abgründigen Geschichten vor:
Wila. Geschichten, Wolfbach-Verlag, 2011



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